Großes Schubert-Konzert vom 13.11.2016

Am 13.11.2016 hat der Konzertchor des LGV in der Meistersingerhalle ein reines Schubert-Konzert gegeben. Nach der "Unvollendeten" wurde Franz Schuberts längste, letzte und vor allem größte Messe, die Es-Dur-Messe, gesungen.
Das Konzertpublikum war von der Suggestivkraft und Eindringlichkeit beider Werke begeistert und spendete langanhaltenden Beifall.

Zitate aus den NN (Herr Voskamp):
"Der "neue Weg", den der Nürnberger Konzertchor LGV eingeschlagen hat, zeitigt erste Erfolge: mit der Verbindung aus instrumentaler und chorischer Sinfonik hat sich der Lehrergesangverein fast ein Alleinstellungsmerkmal gesichert.
Ein stimmiges dazu - wie der Schubert-Abend in der Meistersingerhalle bewies.

. . . Der Lehrergesangverein bewältigte die anspruchsvolle Aufgabe in der Einstudierung von Klaus Bimüller und Vaask mit gefühlvoller Noblesse und gleichbleibend aufmerksamem Gestaltungswillen. Ausgewogenheit mag in künstlerischen Dingen meistens nicht angebracht sein: Bei der Stimmgruppenmischung eines Gesangskollektiv bedeutet sie ein dickes Plus. . . ."

 

Zitate aus der NZ (Herr Bezold):

"Der Konzertchor des Lehrergesangvereins wurde am Sonntag im gut besuchten Konzert in der Meistersingerhalle dem kompositorischen Niveau des Meisterwerks auf respektgebietende Weise gerecht. Auch ein Verdienst der akkuraten Einstudierung durch den lettischen Maestro Tarmo Vaask. Seine Affinität zur Klangwelt Schuberts sei unbestritten. Souverän folgen die durchwegs prägnant deklamierenden Choristen den oft schroffen Wechseln von geschmeidigen Piani zu kraftvollen Forti. Vom beinahe lautlosen Stammeln bis hin zum peinigenden chorischen Aufschrei reicht die deklamierte Spannweite. Packend sind die Bekenntnisse des Schmerzes im inbrünstigen "dona nobis pacem" und der im Pianissimo resignativ aushauchenden eindringlichen Bitte um Erbarmen "miserere nobis". . . . "

 

Sehen Sie Bilder zur "Unvollendeten" und zur Es-Dur-Messe von Franz Schubert: